Nach Vorwurf der Koran-Schndung: Mob attackiert christliches Viertel in Pakistan

Vergangene Nacht wurden in Ostpakistan 129 verdächtige Muslime festgenommen, nachdem am Mittwoch ein wütender Mob wegen einer angeblichen Schändung des Korans Kirchen und Häuser von christlichen Minderheiten angegriffen hatte. Die Behörden reagierten schnell und mobilisierten Sicherheitskräfte, um die Ordnung wiederherzustellen. Die Christen in der Stadt Jaranwala, nahe der Millionenstadt Faisalabad, suchten während des wütenden Mobs Zuflucht an sicheren Orten. Laut einem Sprecher der örtlichen Polizei seien bei diesem verheerenden Angriff gegen Christen keine Opfer zu beklagen. Berichten zufolge kehrten die Anwohner des Viertels am Donnerstag langsam nach Hause zurück. Eine Kirche sei völlig niedergebrannt worden, vier weitere, einschließlich eines Friedhofs, beschädigt, und zwei Dutzend Häuser entweder angezündet oder schwer beschädigt worden. Auch das Haus der Familie, die von fundamentalistischen Extremisten beschuldigt wurde, das heilige Buch des Islam geschändet zu haben, indem sie Seiten des Korans herausgerissen und beleidigende Bemerkungen darauf geschrieben haben sollen, sei zerstört worden. Mehr auf unserer Webseite:
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